Yamaha MOXF8

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Preis

1.315,00 €

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Artikel-Nr.
10070750
Hersteller
Yamaha
Unterkategorie
Workstation
Frank Wollschläger

Bezahlbarer Allround Synthesizer auf hohem Niveau!

Ich nutze den MOXF8 nun seit über 2 Jahren ausschließlich im Live-Betrieb für Pop-, Rock-, Funk- und auch Schlager-Cover, und insofern schreibe ich hier nichts über die Music-Production-Features des Geräts. Bislang bin noch auf keinen Sound gestoßen, den ich mit dem MOXF8 nicht original oder doch zumindest sehr nah am Original liefern konnte – und dies mit frei definierbarem 4-fach-Split, natürlich mit jeweils ebenfalls frei definierbarer Oktavlage, Lautstärke, Effektzuordnung u.s.w.. Die Sounds setzen sich gut durch – After Touch wird nicht geboten, habe ich bislang aber auch noch nicht vermisst. In den frei definierbaren 256 Performances bekomme ich alle Sounds für meine verschiedenen Set-Lists unter, nur wenige Titel erfordern mehr als 4 Keyboard-Sounds, so dass ich die fertigen Soundkombinationen für etwa 240 Titel im Gerät fix und fertig abrufbereit habe. Sollte dies eines Tages nicht reichen, lässt sich das natürlich über eine externe Speicherung und ein entsprechendes Laden ins Keyboard lösen. Die Vorbereitungen für all dies erfordern etwas Übung, denn die Einstellmöglichkeiten sind gigantisch, und das Display arbeitet wegen seiner überschaubaren Größe mit sehr vielen Abkürzungen. Die Titel der jeweiligen Performance erscheinen dabei letztlich aber so groß, dass selbst ich als Lesebrillenträger auf eine solche verzichten kann. Der MOXF8 lässt sich noch einhändig in einem Bag und sogar in einem Case tragen. Das Gehäuse besteht hierfür zwar aus Kunststoff, es ist aber dennoch sehr stabil. Die 88 Tasten bilden einen guten Kompromiss zwischen Waterfall- und Heavy-Weighted Tastatur. Auch sehr schnelles Spiel ist zu machen und ermüdet Finger und Handgelenk nicht vorschnell, Pianisten fühlen sich ebenso „fast“ zuhause. Die Live-Bedienelemente für Pitch, Modulation, Oktav-Transponation, ½-Ton-Schritt-Transponation, Performance-Abruf und die wichtigsten 24 Soundparameter sind da, wo sie hingehören und haben bei mir auch unter stressigeren Live-Bedingungen noch nie zu Verwirrung geführt. Ach ja: durch einen nachträglich eingebauten 1 GB Speicher (5 Minuten Einbauzeit!) bietet das Gerät die Möglichkeit, weitere externe Sounds zu laden, von denen es tausende am Markt gibt. Ich nutze den Speicher überwiegend dafür, eigene Samples auf bestimmte Tasten zu legen, denn das kombinierte Sonar-Peilungs-Feeback-Geräusch am Anfang von Nena´s „Leuchtturm“ ist nun gerade mal nicht in der internen Bibliothek von über 1200 Sounds :-). Zusammenfassend: ein wirklich tolles Teil zu einem sehr fairen Preis. Das Gerät werde ich sicher noch viele Jahre spielen.


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